Freiflächen-Photovoltaik

Die Stadt Aachen soll umgehend die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um die Errichtung von Freiflächen-PV-Anlagen auf

  • Flächen längs Autobahnen oder Schienenwegen (Entfernung bis zu 110 Metern, gemessen vom äußeren Rand der befestigten Fahrbahn)
  • versiegelten Flächen
  • Konversionsflächen aus wirtschaftlicher, verkehrlicher, wohnungsbaulicher oder militärischer Nutzung

zu ermöglichen.  Die Stadt soll die Stawag auffordern, die bebaubaren Flächen zur Solarstrom-Erzeugung zu nutzen, sofern sich keine anderen Betreiber finden.

Abschätzung der nutzbaren Fläche:

Länge des Schienen- und Autobahn-Netzes im Stadtgebiet Aachen: 51,7 km

Fläche Schutzstreifen: ca. 10 Mio m2

Schätzung nutzbare Modul-Fläche an Verkehrswegen und auf versiegelten u. Konversions-Flächen: ca. 1 Mio m2

Ein Überblick über die in Frage kommenden Flächen und eine erste Einschätzung der Eignung findet sich hier. Soweit es sich um Landwirtschaftsflächen handelt, ist die parallele Nutzung zur Stromerzeugung und zur Nahrungsmittelproduktion denkbar, siehe Forderung 1 unter „Forschungsinitiativen“ .

PV-Leistung: 100 MW

Bilanz:

Stromproduktion 70 Mio kWh / a 100.000 kW x 700 kWh / kW / a
Brutto-THG-Vermeidung 42 Mio kg / a aktuell; in Zukunft weniger
THG-Emission (PV-LCA) 4,7 Mio kg / a aktuell; in Zukunft weniger
THG-Emission Stadt AC  21.000 kg (vernachlässigbar) Planung 5000 h
 
Ausgaben Stadt AC ca. 210.000 € Planung
Einnahmen Stadt AC ca. 200.000 € Gewerbesteuer

Netto-THG-Vermeidung über Lebensdauer der Anlagen: ca. 370 Mio kg

Finanzielle Kosten für Stadt AC:   – (keine Netto-Kosten)

Vermeidungskosten für Stadt AC: keine